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| Livemitschnitt
von der Elferratssitzung in Hausham |
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Hausham is sche
Live 11.11.2005 Anfang+1.Vers
Live 11.11.2005 Schluss |


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11./12.+18./19.11.2005 Elferratssitzung Crachia
Hausham
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"Orden" muss sein

(oben) Fritz Berg
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Meine Meinung zur Veranstaltung:
Die Elferratssitzung der Faschingsgesellschaft Crachia
Hausham e.V. ist die größte Veranstaltung in Hausham.
Ein Mammutprogramm von 20.00 Uhr bis 2.00 Uhr morgens
mit ca. 200 Mitwirkenden, ist für das Publikum reines
"Konzentrationstraining", das nur durch die Vielfalt und
den
Abwechslungsreichtum des Programms durchzuhalten ist.
Langweilig wird es keine Sekunde. Dementsprechend
sind auch wie jedes Jahr schwer Karten zu bekommen, da
die jeweils 4 Veranstaltungsabende meist schon Wochen
vorher ausverkauft sind.
Ob nun das ernstgemeinte Lied "Hausham is sche" in
eine
Faschingsveranstaltung passt, und wie es dann vom
Publikum aufgenommen wird, war einen Versuch wert.
Prompt reagierte das Publikum zu manchen
Textpassagen
"lustig", z.B. an der Stelle "...ja Hausham is sche,
da muast
amoi beim Bahnhof durch d'Unterführung geh...", lachten alle,
da es durch die Faschingsstimmung als ironische Anspielung
auf Hausham "wie sche es denn hier sei" empfunden wurde.
Ich will mit dem Text aber darauf hinweisen, dass in Hausham
sogar Orte wie eine gewöhnliche, verdreckte Bahnhofsunter-
führung in ein wirklich zu würdigendes Kunstwerk verwandelt
wurde, und das noch von Jugendlichen, die andernorts oft
als langzozade, rauschgiftsüchtige Rockertypen beschimpft
werden.
Jedenfalls zum Schluss des Liedes
ließ sich das Publikum
gerne zum Mitsingen mitreißen, alle sangen laut mit "Ja
Hausham is sche, net ums Verrecka dad i do weg-a geh",
was mir richtig guat do hat - einfach a Bombenstimmung.
Lied-Demo siehe
oben. (Live)
Allerdings haben mich nach jedem Auftritt
nicht gerade viele
angesprochen, auch der CD-Kauf verlief eher zurückhaltend.
Jedoch wenn ich angesprochen wurde, dann hieß es, super
Melodie, super Vortrag, super Text. In den 4 Veranstaltungen
wurden 38 CDs gekauft, das ist nicht viel für ca. 1500 Zuhörer.
Die Gründe hierfür kann ich nur vermuten, z.B. wurde der Text
in der ersten Sitzung nicht verstanden (tontechnisches
Problem), die CDs lagen am ersten Abend an der Kasse auf,
wo ständig Leute davor standen und so keiner den
CD-Verkauf sehen konnte. Das Lied wird in einer
Faschingsveranstaltung eher als ironisch empfunden, es kam
trotz guter Ansage nicht klar rüber, dass keiner der Beteiligten
etwas daran verdient, insbesondere auch ich nicht, dass es
wirklich für einen guten Zweck ist. Auch wurden von der
Crachia Freundschaftsbänder verkauft, um 2 kranken
Crachia-Mädchen zu helfen (was natürlich auch wichtig ist, ich
hab selbst welche gekauft). Und das Lied ist halt kein hip hop,
heavy metal, hardrock, blues oder sonst was für Jugendliche
Flottes bzw. auch keine "echte bayrische Musik" und die
Gemeinde Hausham wird auch nicht zur Sau gmacht bzw.
kritisiert (für was auch?), wie es sicherlich bei Liedermachern
üblich wäre. Ja und dazu tanzen ist auch nicht. Aber das ist
einfach in der Sache bedingt,
denn Inhalt und Melodie müssen
halt auch zusammenpassen, und ich finde, ich habe es sehr
gut getroffen.
Aber am Lied oder am Vortrag kann es auch nicht liegen,
denn es hat sich keiner kritisch dazu geäußert, außer zu den
gerade vorher beschriebenen Gründen.
Nun ja, ich habe jedenfalls mein Bestes gegeben.
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Uns Musikern hat es jedenfalls Spaß gemacht.
Es war aber auch ein großer Aufwand, um
"Hausham is sche" in der Band-Version vortragen zu
können. In nur zwei Probeterminen
musste das Stück sitzen, dann noch ein Probe-Termin zur
Bühnentechnik und die General-
probe. Viele Musiker die ich gefragt hatte, ob sie denn mitmachen
würden, hatten dann doch
keine Zeit oder sagten nicht zu, weil es für einen Auftritt in den
Elferratssitzungen keine Gage
gibt, wohltätiger Zweck hin oder her. Oder das Ganze war ihnen zu
zeitaufwendig "für nur ein
Lied". Und die, die gerne mitmachen wollten, hatten natürlich
schon an den meisten Terminen
was ausgemacht.
Fritz Berg, Tom Otten und Peter Eixenberger waren aber sofort dabei,
als sie hörten, dass es
für einen guten Zweck ist.
Durch einen glücklichen Zufall fanden sich dann noch 2 Gitarristen
aus den Reihen der
Crachia, und so war dann die Mannschaft komplett.
Erich Kogler hatte nur den Termin am 19. frei, genau da wo der Fritz
keine Zeit hatte,
welcher bei einem anderen Konzert mitspielen musste, und so passte das genau
und die
Band-Version konnte in allen 4 Sitzungen mit Kontrabass gespielt
werden.
Publikum, Organisatoren und übrige Mitwirkende haben von dem
enormen
Zeitaufwand sicherlich nichts gemerkt. Doch auch die anderen
Mitwirkenden
investieren gerne ihre ganze Freizeit für ihre Aufführungen.
Tja, "denn da helfan de Leit no zamm, damits Musik und
Unterhaltung ham...".

Erich Kogler, Helmut, Guido
Kill,
Tom Otten, Peter Eixenberger,
Alexander und Maximilian Thamm
(von links nach rechts)
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Peter Eixenberger
Alexander und Maximilian Thamm |
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Guido
Kill |
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Erich Kogler Toni Strim |
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